Vermögensschadenhaftpflichtversicherung – Vergleich der Kosten und Absicherung sinnvoll

Im beruflichen Alltag können durch Unfälle und Versehen nicht nur Schäden an Personen und Sachen Dritter entstehen, sondern auch an deren Vermögen. Deshalb sollte eine Absicherung mit einer Vermögensschadenhaftpflicht nicht fehlen.

Bekannt ist, dass Personenschäden und Sachschäden sehr kostspielig enden können. Das kann teilweise sogar das berufliche Aus als Selbständiger bedeuten. Im schlimmsten Fall haftet man sogar mit dem privaten Vermögen, beispielsweise wenn man als Einzelunternehmen tätig ist. Das kann zum finanziellen Ruin und den Verlust des privaten Vermögens führen. Vermögensschäden können all dies zur Folge haben, deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sehr zu empfehlen.

Bei der Vermögensschadenhaftpflicht nicht den Versicherungsschutz verlieren!

Bei den meisten Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen müssen detaillierte Angaben zur Art der unternehmerischen Tätigkeit gemacht werden. Wer hier nicht präzise arbeitet, der verliert schnell seinen Versicherungsschutz! Deshalb ist es sinnvoll sich von einem erfahrenen Versicherungsfachmann eine individuelle Risikoanalyse erstellen zu lassen, die alle Risiken aufdeckt und mit versichert.

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Echte Vermögensschäden werden nur von wenigen Versicherungsprodukten getragen, eine Betriebshaftpflichtversicherung zum Beispiel umfasst in aller Regel lediglich unechte Vermögensschäden. Es gibt jedoch zwei Policen, mittels derer sich Unternehmer und Freiberufler gegen echte Vermögensschäden finanziell absichern können. Das ist die Berufshaftpflichtversicherung, die aber nur für bestimmte Berufsgruppen und Berufe angeboten wird und darüber hinaus auch Personenschäden und Sachschäden abdeckt sowie die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

Mit der Vermögensschadenhaftpflicht finanziell absichern

Es wird unterschieden in unechte Vermögensschäden, da diese als Folge von Personen- oder Sachschäden existieren, sowie echte Vermögensschäden, denen kein Personen- oder Sachschaden vorangegangen ist. Echte Vermögensschäden treten insbesondere bei Berufen und Berufsgruppen auf, die eine beratende, prüfende, verwaltende, gutachtende, beurkundende oder ähnliche Tätigkeit ausüben und dadurch auch Einfluss auf das Vermögen anderer nehmen, wie zum Beispiel Rechtsanwälte, Notare, Sachverständige, Versicherungsmakler oder Dolmetscher. Bei ihnen ist das Risiko eines Schadens am Vermögen Dritter besonders hoch und daher auch ihre Sorgfaltspflicht von immenser Bedeutung. Genau hier greift die Vermögensschadenhaftpflicht und sichert diese Schäden ab.

Doch trotz größter Sorgfalt können Vermögensschäden entstehen. Beispielsweise übersieht ein Anwalt eine Fristsetzung im Prozess, weshalb sein Mandant diesen Prozess verliert oder der Dolmetscher übersetzt ein Handbuch fehlerhaft, weshalb die Bedienung des entsprechenden Gerätes beim Endkunden Probleme und folglich Beschwerden verursacht. In diesen und anderen Fällen ist das Vermögen Dritter betroffen, ohne einen vorangegangenen Personen- oder Sachschaden, es handelt sich daher um einen echten Vermögensschaden.

Was mit der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgesichert wird

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung wird in einem versicherten Schadensfall die Ansprüche des Geschädigten erst einmal prüfen, sind diese überhaupt berechtigt und in der Höhe angemessen? Haltlose oder überhöhte Schadensersatzforderungen werden von der Vermögensschadenhaftpflicht abgewehrt, nötigenfalls auch vor Gericht. Bei berechtigten Ansprüchen auf Schadensersatz übernimmt die betriebliche Haftpflichtversicherung die entstandenen Kosten bis zur Höhe der im Versicherungsvertrag benannten Deckungssumme.

Die Deckungssumme einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sollte in Abhängigkeit vom individuellen Risiko gewählt werden. Übliche Deckungssummen liegen zwischen 25.000 Euro und 500.000 Euro. Zum Teil können je nach Anbieter auch weit höhere Deckungssummen innerhalb der Vermögensschadenhaftpflicht vereinbart werden, denkbar sind hierbei Beträge in Millionenhöhe.

Die Verträge bei der Vermögensschadenhaftpflicht

Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen werden für unterschiedliche Berufszweige angeboten. Und weil das Risiko eines Vermögensschadens bei bestimmten Berufen und Berufsgruppen im Vergleich zu anderen deutlich höher ist, gilt für manche dieser sogar die Pflicht zum Abschluss einer derartigen Police. Auch können obligatorische Regelungen bezüglich der Höhe der Deckungssumme bestehen.

Für Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Versicherungsmakler gilt zum Beispiel die Pflicht, eine Versicherung abzuschließen, die echte Vermögensschäden finanziell deckt. Hier wäre entweder eine Vermögensschadenhaftpflicht oder eine Berufshaftpflichtversicherung denkbar, Letztere umfasst außerdem die Absicherung von Sach- und Personenschäden und ist nur sinnvoll für jene, die auch dieses Risiko absichern wollen bzw. sollten.

Weiterhin werden Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen unter anderem für Steuerberater, Architekten, Werbeagenturen, Ingenieure, Unternehmensberater, Verwalter von Wohnungseigentumsgemeinschaften, Buchhalter, Immobilienmakler, Detekteien, Journalisten und Eventmanager von den verschiedenen Gesellschaften angeboten.

Auf der Seite der GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) kann man sich die besonderen Bedingungen zur Vermögensschadenhaftpflichtversicherung herunterladen, also die Musterbedingungen des GDV.