Betriebshaftpflicht oder Berufshaftpflicht für Freiberufler?

Betriebshaftpflicht - Berufshaftpflicht für FreiberuflerFür jeden Freiberufler ist es ein Alptraum: Bei der Ausübung seiner Tätigkeit im Rahmen eines wichtigen Projektes kommt es durch einen selbst verursachten Fehler zu einer Betriebsunterbrechung, die einen richtig großen Schaden bedeutet. Für diesen Schaden muß nun der Freiberufler aufkommen, wobei auch Schäden in Millionenhöhe entstehen können, die ein Freiberufler nicht leisten kann.
In solchen Fällen würde eine Berufshaftpflicht- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung einspringen, die die Tätigkeit des Freiberuflers absichert. Ob nun eine Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflicht benötigt wird, hängt von der Art der Tätigkeit des Freiberuflers und dem daraus resultierenden Schadenspotential ab.

Eine Betriebshaftpflicht oder Berufshaftpflicht sichert den Freiberufler vor dem finanziellen Ruin ab

Dabei ist es aber von entscheidender Bedeutung für einen Freiberufler, daß das Risiko seiner gesamten Tätigkeit abgesichert wird. Dazu sollte eine individuelle Risikoanalyse gemacht werden, welche man mit folgendem Fragebogen kostenlos und unverbindlich anfordern kann.

Eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung wird im Schadensfall grundsätzlich auf folgende Weise tätig:

  • Es wird geprüft, ob der Versicherte überhaupt Schadenersatzpflichtig ist und wenn ja, bis zu welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht.
  • Sollte ein Schadenersatzanspruch bestehen, dann wird die Schadenssummen bis zur vertraglich vereinbarten Deckungssumme beglichen. Ein vereinbarter  Selbstbehalt wird von der zu zahlenden Summe abgezogen.
  • Werden gegen den Versicherten nach Auffassung der Versicherung unberechtigte Ansprüche gestellt, so wird die Versicherung die Kosten von einem Rechtsstreit übernehmen, der den Schadenersatzanspruch klären muss.

Der Unterschied zwischen der Berufshaftpflicht und der Betriebshaftpflicht

Aufgrund der vielen verschiedenen Tätigkeitsgebiete mit den unterschiedlichsten potentiellen Schadensrisiken ist es auch nicht möglich eine Betriebshaftpflichtversicherung anzubieten, die für alle Freiberufler gleichermaßen geeignet ist.

Es gibt nur für bestimmte Berufe und Tätigkeitsgebiete eine Versicherungslösung, die einem standardisierten Mustervertrag entspricht. So kommt es auch, daß man viele verschiedene Bezeichnungen für Betriebshaftpflichtversicherungen kennt, die einen bestimmten Teil eines Risikos abdecken.

So ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Freiberufler eher auf spezielle Berufe zugeschnitten, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mehr auf die Absicherung von Vermögensschäden, wenn ein Personenrisiko ausgeschlossen werden kann. Grundsätzlich kann man sagen, daß es umso günstiger für den Versicherten wird, je weniger Leistungen die Versicherung abdecken muß.

Berufshaftpflichtversicherung Pflicht für bestimmte Berufsgruppen

Es gibt Berufsgruppen in Deutschland, für die es eine gesetzliche Pflicht gibt eine Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflicht abzuschließen. Dazu zählen freiberuflich tätige Berufsgruppen wie etwa Rechtsanwälte, Steuerberater und Sachverständige. Für diese Berufszweige gibt es noch am ehesten miteinander vergleichbare Betriebshaftpflicht Standardverträge.

Alle anderen Freiberufler sollten sich besser von einem erfahrenen Experten beraten lassen und anhand einer Risikoanalyse der möglichen Schadensfälle ein genau passendes Angebot machen lassen. Dazu bitte den Fragebogen benutzen. Nur mit einer exakt auf die Tätigkeit abgestimmten Betriebshaftpflicht für Freiberufler kann man sicher sein, nicht zu viel zu bezahlen und trotzdem perfekt abgesichert zu sein.