Die D&O Versicherung für Manager, Unternehmen, Vereine und Stiftungen

do_versicherungDie Managerhaftpflichtversicherung oder D&O Versicherung ist eine spezielle Variante der Vermögensschadenhaftpflicht, bei der leitende Angestellte und Organe eines Unternehmens, einer Stiftung, eines Vereins usw. gegen die finanziellen Folgen von Vermögensschäden abgesichert werden. Führungspersonal, deren besonderes Risiko und echte Vermögensschäden stehen bei dieser speziellen Form der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung im Vordergrund. Die D&O Versicherung wird in der Regel vom Verein, der Körperschaft des öffentlichen Rechtes, der Stiftung, dem Unternehmen etc. für seine Angestellten abgeschlossen und zwar für jene Arbeitskräfte, die eine leitende oder beaufsichtigende Position im Betrieb innehaben und einer gewissen Sorgfaltspflicht unterliegen. Zu diesem Personenkreis im Unternehmen gehören zum Beispiel Prokuristen, Geschäftsführer einer Gesellschaft, Aufsichtsräte, Stiftungsvorstände, Beiräte und Vereinsvorstände.

Bei den meisten D&O Versicherungen müssen detaillierte Angaben zur Art des Unternehmens und der Tätigkeit der leitenden Angestellten gemacht werden. Wer hier nicht präzise Angaben macht, der verliert schnell seinen Versicherungsschutz! Deshalb ist es wichtig sich von einem erfahrenen Versicherungsexperten eine individuelle Risikoanalyse des erstellen zu lassen, die alle Risiken aufdeckt und mit versichert.

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Wer wird in einer D&O versichert?

Entsprechend dem versicherbaren Personenkreis wird die D&O Versicherung auch als Organhaftpflichtversicherung oder Managerhaftpflichtversicherung bezeichnet. Der Begriff  D&O Versicherung ist die Abkürzung für die englische Titulierung dieser Police Directors‘ and Officers‘ Liability Insurance und verweist auf die britischen bzw. amerikanischen Wurzeln dieser Versicherungsvariante.

Das Besondere an der D&O Versicherung ist nicht nur der begrenzte, versicherbare Personenkreis sowie die Tatsache, dass Firmen, Vereine, Stiftungen etc. diese Police für gewöhnlich für ihre Leitungs- und Aufsichtsorgane abschließen und für diese auch finanziell aufkommen. Sogar der Versicherungsumfang einer D&O Versicherung ist nämlich außergewöhnlich, denn die versicherten Personen sind sowohl gegen die Schadensersatzansprüche des eigenen Unternehmens als auch gegenüber Forderungen Dritter wie Lieferanten und das Finanzamt finanziell abgesichert. Es gibt bei der D&O Versicherung demgemäß eine so genannte Innenhaftung und eine so bezeichnete Außenhaftung.

Für wen ist eine D&O Versicherung sinnvoll?

Eine D&O Versicherung ist für Führungs- und Aufsichtspersonal eines Unternehmens, einer Stiftung, eines Vereins etc. überaus sinnvoll, denn jene haften persönlich für Schäden am Vermögen Dritter. Das heißt, ein berufliches Versehen kann immense Folgen haben und zwar nicht nur im Sinne eines schlechten Rufes innerhalb der Branche, sondern vor allen Dingen auch bezogen auf den privaten Vermögensbereich.

Im versicherten Schadensfall bietet die D&O Versicherung eine umfassende Prüfung durch Experten. Unberechtigte oder überhöhte Forderungen werden durch die Gesellschaft abgewehrt, bei berechtigten Schadensersatzansprüchen Dritter leistet die D&O Versicherung bis zur Höhe der im Vertrag festgelegten Deckungssumme und schützt die versicherte Person damit vor den finanziellen Folgen eines echten Vermögensschadens. Das erfolgt analog zu einer Berufshaftpflichtversicherung. Gleichfalls ist im Falle einer Innenhaftung ein gewisser Schutz des geschädigten Arbeitgebers bzw. Unternehmers gegeben. Die versicherte Person muss nicht mit dem Privatvermögen in Leistung treten und dessen geschädigter Arbeitgeber bleibt nicht auf den Kosten des beruflichen Versehens seines Führungspersonals sitzen.

Welche Risiken bestehen für leitende Personen?

Das Risiko eines leitenden Angestellten oder Organs bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit ist nicht zu unterschätzen. Als Beispiele können der Formfehler bei Abfindungsverträgen mit anschließenden Kosten oder der Fehlkauf einer nur teilweise geeigneten Maschine oder Anlage, der eine kostspielige Nachbesserung nötig macht, angeführt werden. Richtig teuer kann es auch sein, wenn sich die Führungsebene bei der Markteinschätzung verkalkuliert und der neu produzierte, angebliche Verkaufsschlager zum Ladenhüter wird. Schadensersatzansprüche können sich hierbei leicht in enormen Höhen bewegen. Außerdem gibt es verschärfte gesetzliche Regelungen zur Haftung, eine kritische Öffentlichkeit und auch die Beweislast bezüglich des Nachkommens der Sorgfaltspflicht gestaltet sich unter Umständen schwierig. Demzufolge kann die Absicherung mittels einer D & O Versicherung für Manager und andere Führungspositionen sehr sinnvoll sein und zwar nicht nur im Segment der Großunternehmen, auch klein- und mittelständische Firmen können von dieser Police profitieren. Eine normale Betriebshaftpflichtversicherung reicht für ein Unternehmen nicht als Absicherung.

Wichtig für eine ideale Absicherung ist eine individuelle Risikoanalyse und diese wird üblicherweise von der Versicherungsgesellschaft vor Abschluss des Vertrages vorgenommen. Geprüft werden dabei unter anderem die Unternehmensdauer, die Unternehmensgröße, etwaige Branchenrisiken, Geschäftsberichte bzw. Bilanzsummen und die Qualifikation der zu versichernden Personen, auch nehmen diese Faktoren Einfluss auf die Prämie. Letzteres gilt ebenfalls für die Deckungssumme der D&O Versicherung und diese kann mehrere Millionen Euro betragen.

Weitere Informationen zur D&O Versicherung findet man beispielweise im Handelsblatt.