Betriebliche Elementarversicherung – Vergleich der Kosten und Bedingungen sinnvoll

ElementarversicherungBei Elementarschäden handelt es sich um „natürlich“ verursachte Schäden. Auslöser sind demnach Ereignisse der Natur wie beispielsweise Sturm, Hagel, Erdbeben, Lawinen und Vulkanausbrüche. Hauseigentümer und Mieter aber auch Firmen und Gewerbetreibende sollten ihr Hab und Gut gegen diese natürlichen, sprich elementaren Ereignisse finanziell absichern. Diese Risiken können Unternehmen und Selbständige mit einer gewerblichen Elementarversicherung absichern.

Mögliche Schadensfälle gibt es in großer Zahl, zum Beispiel starke Regenfälle, die zur Überflutung eines Hauses führen, wobei das Gebäude selbst und darüber hinaus Einrichtungsgegenstände beschädigt oder gar zerstört werden können. Immenser Regen kann außerdem das Erdreich aufweichen, was wiederum einen Erdrutsch zur Folge haben kann. Schwerwiegend, wenn sich genau in diesem Gebiet das Firmengebäude oder der produzierende Betrieb befindet. Und in einigen Gebieten Deutschlands ist die Gefahr von Schneelawinen und sogar Erdbeben gegeben.

Bei den meisten betrieblichen Elementarversicherungen müssen detaillierte Angaben zur Art und Ort des Unternehmens gemacht werden. Wer hier nicht sauber arbeitet, der verliert schnell seinen Versicherungsschutz! Deshalb ist es wichtig sich von einem erfahrenen Fachmann eine individuelle Risikoanalyse des Betriebes erstellen zu lassen, die alle Risiken aufdeckt und mit absichert.

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Die Absicherung von Elementarschäden

Nun ist in dem Bereich der Elementarschäden und der finanziellen Absicherung dieser über eine Versicherungspolice zu differenzieren. Zum einen muss unterschieden werden, ob das Gebäude und Gebäudeteile oder eben das Inventar, sprich der im Gebäude befindliche, bewegliche Inhalt, versichert werden sollen oder beides. Zur finanziellen Absicherung von Gebäuden und Gebäudeteilen gibt es die Gebäudeversicherung, für die betriebliche Einrichtung ist indes eine Inventarversicherung das richtige Produkt.

Weiterhin gibt es Elementarschäden, die bereits in einer gewöhnlichen Betriebshaftpflichtversicherung enthalten sind. Hierzu gehören üblicherweise Schäden, die durch Sturm und Hagel verursacht wurden. Eingeschlossen sind in diesen Policearten in aller Regel zudem Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl.

Elementarschäden entstehen jedoch nicht nur durch Sturm und Hagel. Wie bereits erwähnt, zählen auch Lawinen, Schneedruck, Erdrutsch, Erdbeben, Hochwasser und Starkregen zu den natürlichen, schadensverursachenden Ereignissen. Schäden durch diese Ereignisse werden aber weithin als erweiterte Elementarsschäden betrachtet und sind nur über die betriebliche Elementarversicherungen oder auch Elementarschadenversicherungen finanziell zu decken.

Was die betriebliche Elementarversicherung übernimmt

Die betriebliche Elementarversicherung ist ein besonderer Zusatz innerhalb der Betriebshaftpflichtversicherung und muss dementsprechend extra vereinbart werden, was zu höheren Kosten führen kann.

Durch die Festlegung, dass Elementarschäden ebenfalls über die allgemeine Betriebshaftpflicht finanziell abgedeckt sind, also durch die Vereinbarung einer speziellen Elementarversicherung, ist der Unternehmer rundherum abgesichert. Dies gilt meist regulär für Sturm- und Hagelschäden, Feuerschäden, Schäden durch Leitungswasser sowie elementare Schadensereignisse wie Überschwemmungen in Folge von Hochwasser und Starkregen, Erdrutsche, Lawinen etc.

Die geldliche Absicherung von Elementarschäden rückt immer mehr in den Fokus von Unternehmen und Gewerbetreibenden. Schließlich sind Hochwasser- und Erdrutschbilder aus deutschen Regionen aus dem Fernsehen längst bekannt, ebenso die Schadenshöhe, die schnell in den sechs- bis neunstelligen Bereich hochschnellen kann.

In diesem Zusammenhang ist ein Elementarschadenschutz für Unternehmen und Selbständige mit einer Elementarversicherung eine sinnvolle Ergänzung. Dies gilt besonders im betrieblichen Segment, denn die Beschädigung eines Betriebsgebäudes durch einen Erdrutsch beispielsweise kann das finanzielle Aus für das Unternehmen und dessen Eigentümer bedeuten.

 

Verschiedene Gefahrenbereiche für Elementarversicherungen wichtig

Wer sich als Betriebsinhaber oder Selbständiger mittels einer Elementarversicherung gegen Naturkatatstrophen und Unwetterereignisse finanziell schützen möchte, wird jedoch recht zügig bemerken, dass dieses Unterfangen gar nicht so einfach ist, denn die Bedingungen für einen Versicherungsschutz sind recht streng.

Die Versicherungsbranche gliedert Deutschland in verschiedene Gefahrenbereiche ein. Mit einer Immobilie in einem gefährdeten Hochwassergebiet zum Beispiel wird sich nur schwer eine Versicherung mit Abdeckung von Hochwasserschäden finden lassen. Mit erhöhtem Elementarschadenrisiko steigen zudem für gewöhnlich die Prämien und auch ein hoher Selbstbehalt ist denkbar.

Wer im Gefahrenbereich versichern möchte, muss deshalb mit hohen Beitragszahlungen und Selbstbehalten rechnen und sogar ein Versicherungsauschluss ist möglich. Ein ausgiebiger Versicherungsvergleich ist folglich unabdingbar.

Mit der betrieblichen Elementarversicherung kann man Elementarschäden absichern (Wikipedia).