Forderungsausfallversicherung – Vergleich der Kosten sinnvoll

Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende sind in der Regel immer von der Zahlungsmoral ihrer Kunden abhängig und meist auf die pünktliche Zahlung ihrer Kunden angewiesen. Begleichen die Kunden ihre Rechnung verspätet oder gar nicht, besteht für viele Betriebe die Gefahr, selbst in Zahlungsverzug zu geraten, zum Beispiel bei ihren Lieferanten, aber auch bei den Krankenkassen oder den Finanzämtern. Gegen diese Zahlungsausfälle kann man sich mit einer Forderungsausfallversicherung absichern.

Teilweise müssen Unternehmen, die mit Forderungsausfällen zu kämpfen haben, extra Kredite aufnehmen, um eingehende Rechnungen selbst rechtzeitig erfüllen zu können. Durch den Forderungsausfall leidet nicht nur die unternehmerische Liquidität, sondern oft auch die Bonität der Firma. Im schlimmsten Fall droht die Insolvenz des eigenen Betriebes.

Deshalb ist es wichtig sich von einem erfahrenen Versicherungsfachmann eine individuelle Risikoanalyse des Betriebes erstellen zu lassen, die alle Risiken aufdeckt und in der Forderungsausfallversicherung mit versichert.

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Was leistet eine Forderungsausfallversicherung?

Kleinere Betriebe mit einer geringen Zahl an Kunden sind von einem solchen Zahlungsverzug oder einem Forderungsausfall besonders betroffen. Schon ein fehlender Zahlungseingang kann immense Probleme bei der eigenen Kostendeckung bedeuten. Und auch Firmen mit Ausgangsrechnungen in Millionenhöhe möchten sich im Forderungsausfall abgesichert wissen.

Eine Forderungsausfallversicherung ist ein adäquates Mittel, sich als Selbstständiger, Freiberufler und Gewerbetreibender finanziell gegen den Ausfall eigener Forderungen gegenüber privaten und unternehmerischen Kunden abzusichern. Die Forderungsausfallversicherung tritt normalerweise schon bei Zahlungsverzug der Kunden in Leistung und nicht erst beim durch Auftraggeberinsolvenz bestätigten Forderungsausfall und schützt den Versicherten damit vor den möglichen Folgeschäden derartiger Szenarien wie dem eigenen Zahlungsverzug, der Kreditaufnahme zur Deckung eigener Kosten oder der eigenen Insolvenz.

Welchen Leistungsumfang hat eine Forderungsausfallpolice?

Die Forderungsausfallversicherung sieht den Ausfall der Forderung (keine Zahlung des Kunden) als versicherten Schadensfall an, leistet aber in der Regel schon bei einem gewissen Zahlungsverzug. Oft sind hier zwei Monate ab Fälligkeit benannt. Schon zu diesem Zeitpunkt (eigentlich Zahlungsverzug, noch kein bestätigter Forderungsausfall) tritt die Forderungsausfallversicherung in Leistung und der Versicherte muss nicht bis zur offiziellen Insolvenz des Kunden warten.

Dabei sind Forderungen aus der Lieferung von Waren sowie Forderungen aus Dienst- und Werkleistungen einschließlich Mehrwertsteuer vom Schutz der Versicherung eingenommen und zwar oftmals im Inland und im Ausland, sofern diese vom Kunden unbestritten sind.

Zum wählbaren Leistungsspektrum bei Zahlungsverzug bzw. Forderungsausfall der Gesellschaften gehören unter anderem die Unterstützung beim Forderungsmanagement (Mahnverfahren, Inkasso) und die Zahlung einer Entschädigung an den Versicherten, wodurch dieser weiterhin liquide bleiben und somit das gewöhnliche Tagesgeschäft seines Betriebes fortführen kann. Des Weiteren können Rechtsverfolgungskosten von der Forderungsausfallversicherung gedeckt sein, zum Beispiel wenn die Forderungen vom Kunden vor Gericht bestritten werden.

Risikoanalyse bei Forderungsausfallversicherungen

Einen wichtigen Aspekt bietet die Forderungsausfallversicherung aber vor allen Dingen schon im Vorfeld, denn die Versicherungsgesellschaft prüft vor Absicherung den jeweiligen Auftraggeber und vermindert dadurch vorab bereits das Risiko eines Zahlungsverzuges und Forderungsausfalles. Hier spielen insbesondere auch vorhandene Erfahrungswerte eine Rolle.

In der Praxis werden im Rahmen der Forderungsausfallversicherung für Freiberufler, Selbstständige und Gewerbetreibende häufig Selbstbeteiligungen je Versicherungsfall festgelegt, welche sich meist prozentual nach der Brutto Rechnungssumme bemessen. Ein Mindestmaß an Selbstbeteiligung pro Versicherungsfall kann zudem vereinbart sein.

Gerade Selbständige und Unternehmer sollten die betriebliche Absicherung mit einer Betriebshaftpflichtversicherung nicht vergessen. Denn diese Absicherung ist besonders wichtig. Eine Absicherung kann bei bestimmten Tätigkeiten auch mit einer Berufshaftpflicht für Freiberufler erfolgen. Hier sollte man aber genau auf die Versicherungsbedingungen achten.