Vergleich der Leistungen der Maschinenversicherung oder Maschinenbruchversicherung ist sinnvoll

MaschinenversicherungVor allem produzierende Betriebe sind auf Maschinen angewiesen. Ein Maschinenausfall kann den Betriebsablauf nicht nur behindern, sondern in bestimmen Fällen sogar den gesamten Ablauf lahmlegen. Das kann kostspielig werden für den Unternehmer, wenn keine Waren produziert werden können. Vor allen Dingen im Bereich der Fließbandfertigung sind defekte Maschinen mit Ausfallzeiten und finanziellen Einbußen verbunden. Hier greift der Versicherungsschutz der Maschinenversicherung, die auch als Maschinenbruchversicherung bezeichnet wird.

Und nicht nur auf Grund unterbrochener Herstellungsprozesse ist der Ausfall einer Maschine für den Unternehmer mehr als ärgerlich, denn in der Regel sind die Anschaffungskosten von maschinellen Anlagen hoch und nur eine betriebsfähige Maschine rechnet sich. Auch dieser Sachverhalt muss Berücksichtigung finden.

Bei den meisten Maschinenversicherungen müssen detaillierte Angaben zur Art des Unternehmens und der Maschinen gemacht werden. Wer hier nicht sauber arbeitet, der verliert schnell seinen Versicherungsschutz! Deshalb ist es wichtig sich von einem erfahrenen Versicherungsexperten eine individuelle Risikoanalyse des Unternehmens erstellen zu lassen, die alle Risiken aufdeckt und mit versichert.

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Die Risiken für Unternehmen ohne Maschinenbruchversicherung

Lange Ausfallzeiten von Maschinen sind unter beiden Gesichtspunkten nicht tragbar für das Unternehmen, denn diese greifen das Vermögen an. Eigentümer und Betreiber einer Maschine, Leasingnehmer und Leasinggeber sowie Verleiher und Mieter haben die Möglichkeit, sich gegen die finanziellen Folgen von defekten Maschinen und vollständigen Maschinenausfällen abzusichern. Hierzu dient die Maschinenversicherung, die als Vertrag für stationäre Anlagen sowie als Police für fahrbare und transportable Maschinen auf dem Markt angeboten wird.

Die Leistungen der Maschinenversicherung

Die Maschinenversicherung tritt je nach Versicherungsumfang in Leistung, wenn die versicherte Maschine beschädigt oder zerstört wurde oder auch abhanden gekommen ist durch Raub, Diebstahl oder Einbruchdiebstahl.
Versichert sind als Ursache für die Beschädigung oder Zerstörung von fahrbaren bzw. stationären Maschinen beispielshalber Konstruktions- und Materialfehler, Naturgewalten wie Blitzschlag, Sturm und Frost, technisches Versagen von Sicherheits- und Messeinrichtungen, Kurzschluss, Überspannung, Überschwemmung, Brand sowie falscher Druck, Schmiermittel- und Wassermangel in den entsprechenden Anlagen. Darüber hinaus leistet eine Maschinenversicherung außerdem bei menschlichem Versagen, also zum Beispiel bei Ungeschicklichkeit und Bedienungsfehlern, sowie weiterhin bei vorsätzlich herbeigeführter Beschädigung oder Zerstörung durch Dritte, beispielsweise bei Vandalismus.

Im versicherten Schadensfall trägt die Maschinenversicherung bei beschädigten Maschinen die erforderlichen Reparaturkosten (Teilschaden). Dabei werden nicht nur die Kosten für Ersatzteile und deren Einbau übernommen, sondern auch spezielle Gebühren wie zum Beispiel Expresszuschläge beim Transport und innerhalb der Lohnkosten Zuschläge für Nachtarbeit oder Sonntagsarbeit. Bei zerstörten Maschinen erhält der Versicherungsnehmer von der Maschinenversicherung den Zeitwert der Anlage abzüglich eines etwaigen Restwertes (Totalschaden).

Der Versicherungsschutz der Maschinenversicherung

Damit bietet die Maschinenbruchversicherung einen entsprechenden finanziellen Schutz bei Beschädigung, Zerstörung oder Abhandenkommen einer Maschine. Durch die Übernahme von Reparaturkosten bzw. Ersatz des Zeitwertes sowie einer zügigen Schadensabwicklung kann eine schnelle Maschineninbetriebnahme gewährleistet werden, sei es durch die baldige Reparatur der betroffenen Maschine oder bei Zeitwerterstattung durch die gegebene Liquidität und dadurch Erwerbsmöglichkeit einer neuen Anlage. Inwieweit eine Maschinenbruchversicherung für den einzelnen Betrieb oder Betreiber sinnvoll ist und welcher Versicherungsumfang gewählt werden sollte, hängt vom individuellen Risiko ab. Dabei spielen folgende Fragen eine Rolle:

  • Ist die zu versichernde Maschine für den Betriebsablauf von erheblicher Bedeutung?
  • Wie kostspielig ist ein möglicher Ersatz?
  • Wie hoch ist das Schadenspotential?
  • Muss die Maschine permanent durch neue Arbeitskräfte bedient werden und kann sich hieraus im Bereich des Bedienungsfehlers, der Fahrlässigkeit oder Ungeschicklichkeit ein erhöhtes Risiko ergeben?
Da Maschinenversicherungen immer nur bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme leisten, ist die Festlegung dieses Betrages ein wichtiger Aspekt. Die Deckungssumme einer Maschinenversicherung richtet sich regulär nach dem Listenpreis der Maschine oder deren Produktionskosten sowie den Bezugskosten der Anlage wie Fracht und Zölle.

Neben der allgemeinen Maschinenversicherung können sich Eigentümer und Betreiber von maschinellen Anlagen gegen Folgerisiken zusätzlich finanziell absichern, beispielsweise mittels einer Maschinenmehrkostenversicherung gegen Mehrkosten bei Ausweichproduktion oder einer Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung, um den entgangenen Gewinn bzw. die weiterlaufenden Kosten geldlich abzudecken. Auch eine separate Elektronikversicherung kann sinnvoll sein, wenn man elektronische Geräte und Anlagen gesondert absichern möchte. Und natürlich darf man die allgemeine Absicherung des Betriebes und der Mitarbeiter durch eine Betriebshaftpflichtversicherung nicht vergessen.