Vertrauensschadenversicherung – Vergleich der Kosten und Leistungen sinnvoll

Vertrauensschadenversicherung vergleichenWirtschaftskriminalität ist ein Schlagwort, das heutzutage häufig durch die Presse geistert und dabei geht es nicht immer nur um „kostengünstige, lapidare“ Schadensfälle, wie zum Beispiel unrechtmäßig einbehaltene Pfandgutscheine und Fleischwaren. Im Einzelfall liegen die unterschlagenen Werte nämlich in Millionenhöhe, dies ist ein herber Verlust für das betroffene Unternehmen, der im schlimmsten Fall sogar die Existenz bedroht. Darum kann eine Vertrauensschadenversicherung sinnvoll sein.

Was sind Vertrauensschäden?

Experten schätzen, dass die Wirtschaftskriminalität die deutschen Unternehmen jedes Jahr bis zu 30 Milliarden Euro kostet. Mögliche Schadensfälle sind hierbei unter anderem der Verrrat von Betriebsgeheimnissen, der Diebstahl von Waren und beispielshalber deren privater Weiterverkauf sowie die Unterschlagung von Kapital. Schnell kann solch ein Verhalten von Unternehmesangehörigen fatale Folgen haben, wenn beispielsweise die neueste Produktidee durch einen Mitarbeiter an die Konkurrenz verkauft wird oder wenn Rücklagen im eigenen Betrieb veruntreut werden.

In der Praxis werden auch schon mal erfundene Kunden beliefert oder Rechnungen für imaginäre Leistungen erstellt. Der Phantasie der Betriebsangehörigen und anderen Vertrauenspersonen eines Unternehmens wie beispielsweise des externen IT-Dienstleisters scheint keine Grenzen gesetzt.

Bei den meisten Vertrauensschadenversicherungen müssen präzise Angaben zur Art des Unternehmens gemacht werden. Wer hier nicht genau arbeitet, der verliert schnell seinen Versicherungsschutz! Deshalb ist es sinnvoll sich von einem erfahrenen Versicherungsexperten eine individuelle Risikoanalyse des Betriebes erstellen zu lassen, die allle Risiken aufdeckt und mit absichert.

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Das Problem der Durchsetzung von Rechten

Hinzukommt, dass selbst wenn Fälle von Wirtschaftskriminalität aufgedeckt werden, das Kapital oftmals bereits ausgegeben wurde und der betroffene Betrieb das Geld im Grunde meist abschreiben muss. Kleinere Summen kann ein Großunternehmen vermutlich „verkraften“.

Doch wie sieht es aus bei mittelständischen Firmen oder wenn es sich eben nicht um einen vierstelligen Betrag handelt, sondern um einen Millionenschaden? In diesen Fällen ist das Unternehmen auf der besseren Seite, welches eine Vertrauensschadenversicherung oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Eventuell ist dieser Versicherungsschutz auch in einer Betriebshaftpflichtversicherung mit abgesichert, das sollte jedoch genau geprüft werden.

Was Vertrauensschadenversicherungen absichern können

Die Vertrauensschadenversicherung ist spezialisiert auf Fälle von Wirtschaftskriminalität und leistet bei Vermögensschäden durch:

  • Unterschlagung
  • Betrug
  • Diebstahl
  • Geheimnisverrat
  • Sabotage
  • Spionage

und weitere derartige, unerlaubte, mit Vorsatz begangene Handlungen, welche Schadensersatzansprüche nach sich ziehen, von Vertrauenspersonen eines Betriebes sowie Dritten.

Demenstprechend sind solche kriminellen Handlungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Praktikanten, Aushilfen, Zeitarbeitern sowie externen Dienstleistern wie zum Beispiel Sicherheitspersonal, Reinigungspersonal und IT-Dienstleister über eine Vertrauensschadenpolice finanziell abgedeckt.

Ebenfalls sind Vertrauensschäden von Geschäftsführern, Aufsichtsratmitgliedern und Vorstandsmitgliedern unter Umständen über eine Vertrauensschadenversicherung geldlich abgesichert, zum Teil gibt es hierbei Bedingungen bezüglich deren Beteiligung am Unternehmen.

Der Vertrauensschadenversicherung Vergleich der Leistungen

Weiterhin sichert eine Vertrauensschadenversicherung für gewöhnlich auch solche Vertrauensschäden ab, die durch die eigenen Betriebsangehörigen gegenüber einem Dritten verursacht wurden und für die das Unternehmen zu haften hat. Diese Police bietet also einen umfangreichen finanziellen Schutz vor den Vertrauensbrüchen der unternehmenseigenen Vertrauenspersonen.

Die Vertrauensschadenversicherung tritt in Höhe der vereinbarten Deckungssumme in Leistung und übernimmt teilweise nicht nur die eigentlichen Kosten des Vertrauensbruches, sondern auch Gebühren, die im Zusammenhang mit diesem stehen, darunter Kosten der Schadensermittlung und Rechtsverfolgung. Üblicherweise gibt es in diesem Bereich prozentuale Begrenzungen.

Die Vertrauensschadenpolice ist ein zum Teil noch wenig bekanntes Versicherungsprodukt, das jedoch in der Zukunft sicherlich an Bedeutung gewinnen wird. Zum einen, da die Wirtschaftskriminalität bereits heute enorme Schadenshöhen kennt und zum anderen, weil eine gute Vertrauensschadenversicherung im Fall der Fälle dem betroffenen Unternehmen einen schnellen Kapitalersatz und damit Liquiditätsersatz gewährt und dies ist für ein Großteil der Firmen essentiell.